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Hi, I'm Daniel!

When I'm not getting things done in my job as head of technical support, I love spending time with my family and code web and desktop stuff in a whole galaxy of multi-colored programming languages. I play Diplomacy as often as possible and used to design maps for various first person shooters.

Günstige HomeKit LED Strips Marke Eigenbau

Home Automation, DIY 0 Comments
Green LED Reel

Im Wohnzimmer habe ich einen Schrank mit Milchglastüren, die ich von hinten beleuchten wollte. Das sieht meiner Meinung nach nicht nur schick aus sondern liefert auch schönes, indirektes Licht. Da ich schon ein paar farbige Philips Hue Lampen habe, sollte die Farbe der Milchglastüren natürlich auch zu wechseln sein, um im Zusammenspiel ein durchgehendes Farbambiente zu haben. Darüber hinaus muss alles mit Apple HomeKit kompatibel sein, denn damit realisiere ich derzeit meine Heimautomatisierung.

Für die Beleuchtung LED Strips zu nutzen war ein no-brainer aber als ich mir bspw. die Preise für die Philips Hue Lightstrips angeschaut habe, musste ich schon ein bisschen schlucken: Um die 75 € für einen 2 Meter langen Strip war irgendwie nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Nach einigen Nachforschungen bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir einfach ein paar günstige Einzelteile bestelle und das ganze selber baue. Es war eh mal wieder an der Zeit für ein kleines DIY Projekt. Dann mal los mit dem Gebastel…

Einkaufsliste

Als allererstes braucht man natürlich einen LED Strip und dabei habe ich mir für einen von AliExpress entschieden. Der hat einige gute Reviews, leuchtet in schönen RGB Farben und kostete nur 5,28 € für 5 Meter. Das ist zwar wesentlich länger als das, was ich für den Schrank gebraucht habe aber bei dem Preis ist das auch egal.

Als nächstes einen LED Controller. Der muss natürlich WiFi sprechen, damit ich ihn später über Homebridge in meine HomeKit Installation einfügen kann. Auch hier habe ich etwas bei AliExpress gefunden, das meine Anforderungen erfüllt und für 10,74 € zu haben war.

Nummer Drei auf der Einkaufsliste ist ein Netzteil, um Controller und LED Strip mit Strom zu versorgen. Ich habe mich am Ende für ein LEICKE Netzteil entschieden. Das ist zwar mit 14,99 € das teuerste Teil in meiner Installation aber ich hatte schon gute Erfahrungen mit diesem Netzteil. An dieser Stelle wird man vermutlich problemlos noch ein paar Euro sparen können.

Zu guter letzte natürlich noch ein paar 4 pin RGB Kabel/Drähte wie diese hier für ca. 4,50 € und ein paar Verbindungs-Clips für 1,50 €, da ich nicht direkt auf die LED Strips löten wollte.

Alles in allem macht das also einen 5 Meter langen, über WiFi steuerbaren RGB LED Strip für 37,01 €. Das ist so schon ganz nett aber ich bin mir fast sicher, dass man an der einen oder anderen Stelle noch sparen und vielleicht sogar die 30 € Marke knacken kann.

Man braucht auch noch einen Raspberry Pi oder etwas ähnliches, um Homebridge laufen zu lassen. Homebridge emuliert die HomeKit API und kann damit auch Geräte, die von Hause aus kein HomeKit unterstützen, mit entsprechender Funktionalität ausstatten und so auch über Siri steuerbar machen. Diesen Kostenblock habe ich mal bewusst weggelassen, denn ein entsprechendes Setup ist bei mir bereits vorhanden.

LED Controller with Power Supply

Hardware Zusammenbau

Als erstes habe ich den LED Controller mit dem Netzteil verbunden. Dazu habe ich den Stecker vom Netzteil abgeschnitten und den damit freigelegten Positiv- sowie Negativ-Draht an das Input V+ respektive Input V- des Controllers angeschlossen. Wenn man unsicher ist, welcher Draht positiv und welcher Negativ ist, nutzt man am Besten ein Multimeter, um sicher zu gehen. Das Netzteil und der WiFi Controller liegen in der finalen Installation außer Sicht auf dem Schrank, dort war auch eine Steckdose verfügbar war.

LED Controller with Strip

Um nun vom Controller auf den LED Strip zu kommen, schließt man die entsprechenden Drähte an R, G, B und V+ des Controllers an und verbindet diese mit den entsprechenden Kontakten auf dem LED Strip. Für den Kontakt zum LED Strip habe ich mir, wie oben schon kurz angesprochen, Connector Clips besorgt und diese mit den Drähten verlötet. Es gibt zwar fertige Kabel mit Connector Clips aber da ich die Kabel auf die perfekte Länge für meine Installation bringen wollte, habe ich mich dazu entscheiden die selbst zu machen.

LED Strip Connector Clip

Beim Löten des ersten Connector Clips habe ich direkt gemerkt, dass ich seit Ewigkeiten keinen Lötkolben mehr in der Hand hatte (weit über 10 Jahre) und der, den ich habe, auch nicht gerade der Beste ist. Die ersten Lötstellen gewinnen also definitiv keinen Schönheitspreis aber erstens wurde es von Lötstelle zu Lötstelle besser und zweitens funktioniert es und das ist doch die Hauptsache.

Den ersten Connector Clip habe ich dann auch direkt dazu benutzt, um den Controller und den LED Strip zu testen. Dazu gibt es im App Store eine spezielle App für den Controller namens Magic Home WiFi, zum ganzen Softwareteil komme ich aber später noch mal im Detail.

LED Strips in cabinet glowing lilac

Und siehe da, es wurde Licht!

Als nächstes habe ich dann die Kabel vorbereitet, in dem ich sie auf die richtige Länge gebracht, wo nötig mit Connector Clips versehen und im Schrank verlegt habe. Fehlten nur noch die LED Strips, die ich auch entsprechend gekürzt, mit Isolierklebeband in den Schrank geklebt und zum Abschluss mit den verlegten Kabeln verbunden habe. Fertig!

Verbindung mit HomeKit

Jetzt, wo die Hardware zusammengestöpselt und in den Schrank eingebaut ist, ging es an die Softwareseite.

Wie oben schon angesprochen, gibt es mit Magic Home WiFi eine App, mit der sich der eingesetzte WiFi Controller bedienen lässt. Die ist aber erstens nicht gut und zweitens ist der Plan, den Strip in das bestehende HomeKit Setup einzubinden.

Zuallererst sollte der WiFi Controller also in das bestehende WiFi integriert werden. Zwar macht der Controller ein eigenes WiFi Netz auf, über das es auch mit der Magic Home App zu finden und steuern ist, aber ich brauche den Controller in meinem bestehenden Netz und musste ihn deshalb umkonfigurieren. Man kann sich dazu einfach mit WiFi verbinden, das automatisch vom Controller aufgemacht wird, und im Browser eine Weboberfläche aufrufen die zur Konfiguration zur Verfügung gestellt wird. Die Zugangsdaten hierzu sind Benutzername admin und Passwort nimda. Kommt keiner drauf.

LED Controller WebView

Auf dem Reiter "Work Mode" schaltet man den Controller dann in den Modus "STA mode" und kann daraufhin auf dem Reiter "STA Setting" die WiFi spezifischen Einstellungen hinterlegen, also das gewünschte WiFi auswählen, das Passwort hinterlegen, Adressbezug durch DHCP einstellen und so weiter. Nach einem Neustart des Controllers funktionierte das auch direkt wunderbar und ich habe nur noch in meiner Firewall dafür gesorgt, dass der Controller eine feste IP bekommt und nicht nach draußen, ins Internet, darf. Wer weiß wohin das Gerät sonst so telefonieren möchte…

Zur Verbindung des ganzen mit HomeKit, um den LED Strip bspw. auch per Siri steuern zu können, nutze ich Homebridge auf einem Raspberry Pi. Details zu Homebridge und zur Installation spare ich mir hier, denn dazu gibt es bereits an anderen Stellen mehr als genug Informationen. Worauf ich jedoch kurz eingehen möchte ist das Homebridge Plugin, das man für jedes konkrete Gerät benötigt. Es gibt unfassbar viele Plugins für alles mögliche, für den hier eingesetzten LED Controller habe ich mich für das Magic Home Plugin entschieden.

Um das ganze zu nutzen wird also flugs das Plugin installiert, in der config.json der Homebridge der Controller wie folgt als Accessory eingetragen und die Homebridge neu gestartet.

"accessories": [
    {
        "accessory": "MagicHome",
        "name": "Glasschrank",
        "ip": "192.168.1.40",
        "setup": "RGBWW",
        "purewhite": false
    }
]
Upper cabinet compartments with frosted glass and LED backlight

"Hey Siri, mach den Glasschrank lila"

Das Endergebnis kann sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen. Ich zeige hier mal nur die oberen beiden Schrankfächer. Für einen größeren Bildausschnitt hätte ich vorher noch die Küche im Hintergrund aufräumen müssen.

Die Farbtöne des LED Strips weichen leider leicht von den Philips Hue Lampen ab. Das ist bei einigen Farben deutlich, bei anderen kaum wahrnehmbar. Im Großen und Ganzen reicht es für mich persönlich aber aus und passt ganz gut zusammen.

Ich plane aktuell noch das gleiche Prinzip zu nutzen, um eine Gardinenleiste auf der anderen Seite des Raumes, zum Garten hin, zu beleuchten. Unterbodenbeleuchtung für die Kinderbetten könnte man auch noch machen. Mal schauen...

Reverse Engineering Elgato Eve Energy HomeKit Characteristics

Code, Home Automation 0 Comments
Elgato Eve Energy

I got myself an Elgato Eve Energy power sensor and switch to get a feeling for HomeKit in general and how I can make use of it.

The hardware itself looks clean and stylish and the installation is a breeze: You simply plug it in, fire up the Eve app and pair it. After about a minute of setting things up I was able to switch the outlet on and off and get statistics about the current power consumption in W and total power consumption in kWh.

After another minute of playing around I was also able to talk to the outlet using Siri, how cool is that? Asking Siri "Is the living room outlet turned on?" resulted in her answer "Your outlet is turned on", telling her “Turn off the oulet in the laundry room” switched the outlet off. Awesome.

Talking to my outlets and getting statistics is nice and all but what I really want is setting up triggers and do stuff depending on each other like sending notifications once the washing machine is done. I knew that the whole HomeKit framework is not yet where I want it to be (e.g. apps working with your accessories need to be running in the foreground) and the Eve accessories aren’t there es well (e.g. no triggers) but as already said, first of all I want to get a feeling for it.

To dive in deeper I fired up Xcode and played around with the HomeKit API, looking at what the outlet exposes to see where it takes me… Oh my, what a letdown! HomeKit has the concept of characteristics that tell you about the different aspects of an accessory. This is supposed to be standardized so all HomeKit apps can communicate with all kind of HomeKit hardware but Elgato does not seem to be interested in playing along: Yes, the characteristics are available but there is not the slightest bit of information about what the individual characteristics are representing and neither about their format.

Asking the Elgato support about a documentation of characteristics resulted in a short "Nope, documentation is not available". Thank you!

After being annoyed for a couple of hours I decided doing some reverse engineering to see what characteristics Eve Energy exposes and to make some sense of it. To do that I tried several test scenarios and dumped the value of all characteristics as well as the output of the Eve app in these.

Now it was simply a task of comparing characteristics, guessing formats and some calculations. To cut a long story short I summarized what I learned about Eve Energy in a Gist on GitHub. I haven’t made sense of everything up to now but it should be a good start. I try updating the Gist as I learn more and am open for comments and additions.

Interstellar

Movies 0 Comments
Interstellar

Knowing the filmography of Christopher Nolan - which includes movies like Memento, The Dark Knight and Inception amongst others - I expected quite a lot from this flick. Not too much, apparently, as Interstellar is absolutely epic. Right from the start I was totally immersed in it and only realized its runtime of 167 minutes after looking at my watch at 1:45 am, when the credits were rolling.

The more time I spend thinking about Interstellar the more it grows on me and with every thought it's getting clearer that the movie is excellent in many regards: The performance by the whole cast is compelling, with the the main characters played by Matthew McConaughey and Anne Hathaway as well as Mackenzie Foy standing out, the images are beautiful and the score is absolutely fabulous, Hans Zimmer outdid himself once again. Even the science seems to be pretty spot on, at least according to Neil deGrasse Tyson whom I trust on this. I even ordered a copy of The Science of Interstellar today to recap the science part.

To sum it up, Interstellar is a beautiful movie taking you on a trip through space and time you won't forget.

How Google Works

Books 0 Comments
How Google Works by Eric Schmidt and Jonathan Rosenberg

If you want to get an insight into what makes Google so special and successful, this is the book to read.

How Google Works was written by Eric Schmidt (former CEO and now executive chairman of Google) and Jonathan Rosenberg (former SVP of Products at Google) and basically explains what the title of the book already suggests. They talk about several aspects that make a company successful in the internet age like its culture, strategy and how to manage innovation, just to name a few. Schmidt and Rosenberg especially highlight the fact that successful companies need to attract the right kind of employees - the smart creatives - and create an environment they can thrive in.

Some of the content is already common knowledge but How Google Works provides both a broader view and further details on what you might have already heard. The aspects covered are explained in a fun way, peppered with a lot of anecdotes, so reading it is a breeze and doesn't get as boring as a lot of other business management books do. It really is interesting to read about the experience of the authors on how the rules of business have changed from traditional companies to the fast moving internet companies of today.

If I'd have to name one thing I learned from the book, it's that learning is never over. Even if you have seen a lot, like the two authors who have previously worked for companies like Novell and Sun, the (business) world is constantly changing and you have to adjust and always reconsider what you know to stay ahead of things.

OS X Yosemite - More elegant from A to Z?

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For some, the choice of a font may not be a big deal. But to us, it’s an integral part of the interface. In OS X Yosemite, fonts have been refined systemwide to be more legible and consistent across the Mac experience. You’ll notice a fresh, new typeface in app windows, menu bars, and throughout the system. The type looks great on any Mac, and even more stunning on a Mac with a Retina display.

Apple Inc.

Yes, the right font is a big deal for me as well but no, the new type does not look great at all on my non retina displays, quite the contrary.

This "refinement" is really hard for me to understand, coming from a company with such a font expertise. Please fix this, Apple, as I won't be buying a new MacBook just to enjoy Helvetica Neue.